Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit
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NABU-News
NABU: Ein Schneeleopard unterm Weihnachtsbaum
Umwelt/Geschenke
Geschenkpatenschaften sichern bedrohte Arten und Naturschutzprojekte
Berlin – In der Adventszeit beginnt wieder die Suche nach den richtigen Geschenken für das Weihnachtsfest. Verschenken Sie doch zum Fest einmal ein Stück Natur. Denn das ist nicht nur schön sondern auch nützlich. Ideen für Tierfreunde und Naturschützer gibt es beim NABU: Mit der NABU-Geschenkpatenschaft schenken Sie beispielsweise den Schutz unserer Tierwelt oder natürliche Wälder. Die Naturschutzarbeit direkt vor Ihrer Haustür können Sie mit einer NABU-Geschenkmitgliedschaft unterstützen.
Die Beschenkten erhalten eine persönliche Begrüßungsmappe und regelmäßig aktuelle Berichte über die Entwicklung der NABU-Projekte zum Schutz der Natur. So kann man nicht nur dem Partner, Freunden oder Verwandten eine Freude machen, sondern unterstützt gleichzeitig wichtige Naturschutzprojekte des NABU. Durch die regelmäßigen Beiträge können auf Dauer angelegte Projekte langfristig geplant und umgesetzt werden. Der NABU setzt sich Dank der Unterstützung von Paten und Mitgliedern für den Schutz des Wolfs in Deutschland ein und für die Renaturierung der Havel. Auch im Kampf gegen die Zugvogeljagd auf Malta hat der NABU durch die Patenschaften bereits wichtige Erfolge erzielt. Eine Geschenk-Patenschaft oder -Mitgliedschaft kann im Internet unter www.NABU.de/geschenke bestellt werden.
Tiere eignen sich nicht als Weihnachtsgeschenk. Vor Weihnachten bieten die Zoohandlungen und Züchter wieder Tiere und Bedarf als Weihnachtsgeschenke an. Diese auch oft im „Sonderangebot“. Nicht einfach, weil es ja so niedlich ist, oder aus Mitleid ein Tier kaufen. Ich kann nur vor solchen Tierkäufen abraten. Diese Tiere sind oft fehl am Platz und bald nicht mehr erwünscht. Ein Tierkauf muss voher sorgfältigst überlegt werden. Vor dem Kauf sollte man genau abklären, ob der Beschenkte über genügend Wissen, Zeit und Platz für das Tiere verfügt. Auf einen unüberlegten Tierkauf folgt häufig bald Ernüchterung. Man will das Tier am liebsten „wieder los werden“. Man kennt die Fotos, an denen Hunde an einem Pfosten an der Autobahn ausgesetzt werden. Die oft schlechte Haltung der Tiere führt auch oft zu Verhaltensstörungen und anderen schlimmen Krankheiten. Als Geschenk sollte man zuerst ein Sachbuch über die Tierart wählen. Man kann dann immer noch entscheiden, ob man mit dem Tier zurecht kommt. Die Verantwortung für das Tier liegt letztendlich immer bei den Eltern. Wenn ihr euch dazu entschlossen habt, ein neues Familienmitglied aufzunehmen, wie wäre es denn mit einem Tier aus dem Tierheim oder vom Nagerschutz? Diese Tiere werden es euch Danken.
Solo-Nager ist ein Projekt gegen die Einsamkeit von Gruppentiere. Wir möchten hier aufklären, warum es so wichtig ist, Gruppentiere nicht alleine zu halten. Wir bieten eine Plattform um nach einsamen Nagern für eine Vergesellschaftung zu suchen, bzw. diese anzubieten.
Außerdem möchten wir Information, Beratung und Hilfestellung rund um die Vergesellschaftung von Nagetieren anbieten.
Ich hatte im September 09 am Bannerwettbewerb der Tierhilfe verbindet e.V. teilgenommen. Mein Banner wurde unter die drei Schönsten gewählt. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Drill
Ein Drilljunges im Saarbrücker Zoo trägt jetzt meinen vorgeschlagenen Namen Nala. Das freut mich sehr. Der Drill ist noch nicht gut erforscht und schon vom Aussterben bedroht. Im Saarbrücker Zoo gibt es ein spezielles Zuchtprogramm. Hier geht es zu den Affen und Halbaffen: Namen für das Drillbaby gefunden.
Erbgut von Mäusen entschlüsselt
Das Erbgut von Mäusen ist dem des Menschen weniger ähnlich als bisher angenommen wurde. Wie Wissenschaftler um Deanna Church vom National Center for Biotechnology Information in Bethesda, USA, herausfanden, haben die kleinen Nager über Tausend Gene mehr als der Mensch.
Die Maus war nach dem Menschen das zweite Lebewesen, dessen Erbgut weitgehend entschlüsselt wurde. Eine Studie im Jahr 2002 ergab noch, dass das Erbgut der Maus um 14 % kleiner als das des Menschen und das Beide rund 30.000 Gene besäßen. Aktuelle Untersuchungen belegen allerdings, dass die Maus 20.210 und das der Mensch lediglich 19.042 Gene besitzt. Die Maus hat nach Aussage der Forscher hauptsächlich deshalb über 1.000 Gene mehr als der Mensch, weil in ihrem Erbgut Gene mehrfach vorhanden sind. Hinzu kommt, dass einige Mäuse-Gene beim Menschen nicht vorkommen, z. B. Baupläne für Proteine zur Wahrnehmung von Gerüchen und Pheromonen.
Der neuen Analyse zufolge sind 15.178 der Gene miteinander verwandt, stammen also von gemeinsamen Vorfahren ab. Jedoch stimmen nur vier Fünftel der Gene von Mensch und Maus überein. Diese Unterschiede werfen die Frage auf, inwiefern Ergebnisse aus Tierversuchen auf den Menschen übertragbar sind.
Quelle(PLoS Biology, Bd. 7, Nr. 5, doi:10.1371/journal.pbio.1000112).
Katrin Aretz/Rodentia
Tiere 2011
Vogel des Jahres 2011: Der Hausrotschwanz
Wildtier des Jahres 2011: Der Luchs

Lassen sie doch im Herbst eine Stelle in Ihrem Garten 'ungepflegt'. Rächen sie die Blätter auf einen Haufen und legen sie alte Äste oder ein Brett darüber. Auch eine Steineinfassung, etwa ein Komposthaufen wird gerne aufgesucht.
Nähere Informationen finden sie auf der liebevoll gestalteten und informativen Internetseite von
igel-insel e.V.
Foto Igel: pixelio.de

